Das CO2 einfangen

Umweltschutz

In Wilhelmshaven wird eine Pilotanlage zur Abtrennung von Kohlendioxid gebaut.

 

Den Klimawandel aufzuhalten und CO2-Emissionen zu reduzieren, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Leider lässt es sich nicht verhindern, dass Kohlendioxid entsteht, wenn Kohle verbrannt wird. Um den weltweit wachsenden Strombedarf zu decken, kann allerdings auch nicht auf Kohlekraftwerke verzichtet werden. Deshalb ist hier dringend eine Lösung gefordert. Aus diesem Grund entschied sich E.ON bereits im Juli 2008, an mehreren Standorten CO2-Pilotanlagen mit unterschiedlichen Herstellern und Partnern zu installieren. Die bislang größte dieser Anlagen wird gemeinsam mit der US-amerikanischen Fluor Corporation in Wilhelmshaven errichtet. Das Projekt hat das Ziel, die nachgeschaltete CO2 Abtrennung aus dem Rauchgas (Post Combustion Capture) zu verbessern.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand.

Weil das Post-Combustion-Verfahren an die heutige Technologie anknüpft, können die bewährten und fortschrittlichen Kraftwerksprozesse beibehalten werden. Bereits bestehende Kraftwerke können nach erfolgreicher Testphase ohne Probleme nachgerüstet werden und so einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der globalen CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger leisten. Die Entwicklungspotenziale dieser Technologie stärken wir mit intensiver Forschung und Entwicklung, um möglichst bald ein marktreifes, einsatzfähiges Niveau zu erreichen.

 

Das Ziel ist zum Greifen nah.

Ein vorrangiges Ziel des Projekts ist, den Energieverbrauch der Technik zu minimieren. Das ist wichtig: Schließlich soll das Kraftwerk auch mit CO2-Abtrennung einen möglichst hohen Wirkungsgrad erzielen. In diesem Zusammenhang nimmt das Post-Combustion-Verfahren für Kohlekraftwerke einen wichtigen Platz innerhalb der Klimaschutzaktivitäten unseres Konzerns ein. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 zu halbieren.

© E.ON Kraftwerke GmbH 2012